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können Sie die Antworten zu den Fragen lesen, die uns am häufigsten
gestellt wurden. Sie haben noch eine andere Frage? Dann schreiben Sie
uns eine E-Mail an info@beratung-pflegenetzwerk.de
oder rufen Sie uns an: 0421 - 596 74 84
Häufig gestellte Fragen
Wieso gibt es das Beratungs- und Pflegenetzwerk Weser e.V.?
Die
Gründung des Beratungs- und Pflegenetzwerk ist eine Reaktion auf die
Veränderung der Pflegeversicherung, die zum 01.07.2008 in Kraft
getreten ist. Sowohl der Anspruch auf Beratung als auch die Gründung
von Pflegestützpunkten sind jetzt gesetzlich verankert.
Pflegestützpunkte sind zentrale Anlaufstellen für Pflegebedürftige und
ihre Angehörigen. Die Pflegestützpunkte koordinieren und vermitteln
Hilfeleistungen und örtliche Dienstleistungen. In den Stützpunkten wird
rund um das Thema Pflege beraten, informiert und geholfen.
Wer steckt hinter dem Beratungs- und Pflegenetzwerk Weser e.V.?
Die Bremische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. hat sich
der Thematik des Pflegestützpunktes angenommen und das Beratungs- und
Pflegenetzwerk Weser in Kooperation mit weiteren Leistungserbringern am
01.07.2008 eröffnet.
Was leisten wir konkret für Sie?
Das Beratungs- und Pflegenetzwerk Weser kann Sie umfassend beraten
und Ihnen regionale Hilfsangebote aufzeigen. Natürlich helfen wir Ihnen
auch gerne bei Antragstellungen bei Behörden und Versicherungen und
nehmen zu den entsprechenden Stellen Kontakt auf. Wir bauen auf
Qualität und vermitteln Ihnen entsprechende Dienstleistungen. Unsere
Dienstleistungen sind von uns geprüft.
Wir sind für Sie ein langfristiger Ansprechpartner.
Was für Kosten kommen auf Sie zu?
Egal wie oft und intensiv wir beraten, es muss lediglich eine einmalige Beratungsgebühr von 25 Euro gezahlt werden. Die erbrachten Leistungen aus dem Netzwerk zahlen Sie direkt an den entsprechenden Anbieter.
Wie kann ich mir eine solche Beratung vorstellen?
Fallbeispiel:
Frau M. kam zu uns in die Beratungsstelle und schilderte uns ihre Situation. Ihr 75-jähriger Ehemann ist dement. Sie versorgt und betreut ihn rund um die Uhr und braucht dabei dringend Unterstützung.
Unsere Mitarbeiter berieten umfassend die gesamte Familie von Frau M. Nach eingehender Prüfung der Situation der Familie, wurden regionale Hilfsangebote aufgezeigt. So konnte Frau M. nun auf verschiedene Weise entlastet werden. Pflegeleistungen konnten ihr abgenommen werden, und wir konnten dafür sorgen, dass Essen geliefert wurde. Außerdem haben wir ihr Möglichkeiten aufgezeigt Gelder zu beantragen. Wir stellten zusammen mit der Familie einen Versorgungsplan auf, der allen das Leben erleichterte.
Frau M. hatte nun wieder Zeit für sich, um ihrem Hobby nachgehen, denn stundenweise kümmerte sich eine Betreuungsperson um ihren Mann. Zusätzlich war sie jetzt besser über die Erkrankung ihres Mannes informiert und hatte wieder mehr Kontakt zu ihren Mitmenschen, da sie eine Angehörigengruppe besuchte. Außerdem erwartete sie das so genannte Betreuungsgeld der Krankenkasse, welches von uns für sie beantragt wurde. Der Mann von Frau M. gewöhnte sich schnell an die neue Situation, an die er mit Unterstützung des Beratungs- und Pflegenetzwerkes Weser langsam heran geführt wurde.

